„Es war unglaublich, es war Wahnsinn, es war kollossal – es war das Viertelfinale gegen Portugal“ – die Blumentopf-Raportage zum Einzug Deutschlands ins Halbfinale.
Portugal stand nach dem zweiten Vorrundenspieltag als Sieger der Gruppe A fest. Sie schonten im bedeutungslosen dritten Spiel einen Großteil der Stammspieler. Im Viertelfinale schieden sie verdient gegen den Zweiten der Gruppe B, Deutschland, aus. Sie konnten in keiner Phase an die guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen.
Kroatien stand nach dem zweiten Vorrundenspieltag als Sieger der Gruppe B fest. Sie schonten im bedeutungslosen dritten Spiel einen Großteil der Stammspieler. Im Viertelfinale schieden sie verdient gegen den Zweiten der Gruppe A, Türkei, aus. Sie konnten in keiner Phase an die guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen.
Die Niederlande stand nach dem zweiten Vorrundenspieltag als Sieger der Gruppe C fest. Sie schonten im bedeutungslosen dritten Spiel einen Großteil der Stammspieler. Im Viertelfinale schieden sie verdient gegen den Zweiten der Gruppe D, Russland, aus. Sie konnten in keiner Phase an die guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen.
Morgen spielt Spanien gegen Italien. Spanien stand nach dem zweiten Vorrundenspieltag als Sieger der Gruppe D fest. Sie schonten im bedeutungslosen dritten Spiel einen Großteil der Stammspieler.
Und Deutschland hat sich nicht durchgemogelt oder den Gegner mit Hauruck-Fußball plattgemacht (der ist seit der Revolution Klinsmann ja verboten und das zurecht), sondern mit spielerischen Mitteln gewonnen.
Und durch einen sehr speziellen taktischen Kniff ihres grandiosen Trainers Joachim Löw, den man irgendwo oben im Stadion wie hinter einer Milchglaswand sah, wie eine mythische Figur aus einer Sage, oder einen Charakter aus Twin Peaks.
Fazit: Die UEFA hat mal wieder dafür gesorgt, dass die Deutschen gewinnen. Die entscheidende Szene war das regelwidrige Ballack-Tor. Schiri, wir danken Dir!