¡Felicitaciónes!

Wer jetzt kein Spanienfan ist und draußen herumfeuerwerkt, isst auch Schokoosterhasen zum Totensonntag. Knallköppe; nicht mal in Ruhe enttäuscht sein kann man mehr. Lahm, was zum Teufel …? Ach, naja. Spanien gewinnt gegen Deutschland mit einszunull, und dass rotgelbrot so verdammt verdient den Pott geholt hat, macht es gut erträglich. Ich glaube, irgendwann Mitte zweite Halbzeit hatten die Löwschen Bergsteiger auch mal eine Torchance. Den Spaniern kam zugute, dass in ihrer Mannschaft sehr viele sehr gute Fußballer mitgemacht haben. Gegen Ende des Spiels beschlich selbst eingefleischte DFB-Afficionados eine unangenehme Ahnung von einem in die Verlängerung gerumpeltes Finale, dass dann im Elfmeterschießen … aber dann ja doch nicht. Podolski konnte beim Danke, Fans!-sagen schon wieder ein wenig lächeln.

Sie sind Zweiter.

dfbsw2


6 Antworten auf “¡Felicitaciónes!”


  1. 1 Herr Wieland (Drei Ecken, ein Elfer) 30. Juni 2008 um 0:36 Uhr

    Das sie tatsächlich zweiter wurden, ist eigentlich der größte Witz des Turniers. Wieviele Mannschaften gibt es wohl, die besseren Fußball spielen als die deutsche Nationalmannschaft? 3? 5? Der ganze „Pool B“?

    Gute Güte, was hat Metzelder ein schwaches Turnier gespielt. Aber er braucht sich nicht grämen. Löw tut ja nix. In Afrika darf er sich sicher wieder einen Bart wachsen lassen.

  2. 2 Christoph 30. Juni 2008 um 0:44 Uhr

    Danke für die tolle EM! Danke für die tolle Berichterstattung von eurer Seite! Ich hoffe wir sehen uns 2010 wieder. Ich behalt den RSS Feed solang ;)

    So long and thanks for all the fish!

  3. 3 Vetter Itt 30. Juni 2008 um 9:09 Uhr

    Und um mal eine Lanze für Metzelder zu brechen: Er war zwar weit davon entfernt, gut zu sein, aber gerade in den KO Spielen fand ich die Leistung von Mertesacker wesentlich erschreckender.
    Ach ja: Glückwunsch, Spanien! Mit diesem Europameister kann ich persönlich sehr gut leben und glaube auch, dass ein Gewinn unserer Mannschaft, so schön er auch gewesen wäre, eine ernsthafte und notwendige Diskussion über die Probleme des Teams zumindest erschwert hätte.

  4. 4 nolookpass 30. Juni 2008 um 10:13 Uhr

    Mertesacker, Metzelder, Lahm, Jansen, Friedrich hin und her – die deutsche Fußballnationalmannschaft hat ein Abwehrproblem.

  5. 5 ein "ösi" 30. Juni 2008 um 13:24 Uhr

    naja besser wie ein Garics, Gercaliu, Hiden, Patocka, Stranzl oda Prödl sind sie immer noch :)

  6. 6 Hirngabel 30. Juni 2008 um 13:50 Uhr

    @nolookpass

    Sehe das komplett gegenteilig. Auch wenn sie in diesem Turnier nicht geglänzt hat, denke ich, dass man mit diesen 5 Leuten eine super Basis hat, die in den nächsten zwei Jahren weiter zusammenwachsen kann und, wenn alle fit sind, auch richtigen Beton anrühren kann – gleichzeitig aber auch Impulse nach vorne setzen kann.

    Ich bin viel eher der Meinung, dass Deutschland ein Mittelfeldproblem hat. Es hakte einfach viel zu häufig im Aufbauspiel, und ebenso häufig hakte es in der Defensivbewegung, im Pressing – und gestern kam unglücklicherweise beides zusammen. Ab ca. Minute 15 wurde weder der Gegner frühzeitig attackiert, noch gelang es Bälle von hinten vernünftig rauszuspielen (etwas überspitzt formuliert).

    Dennoch ist es nun wirklich nicht so, als ob wir völlig unverdient nur wegen der Auslosung ins Finale gekommen wären.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.