Glaube versetzt Berge

Ob am Kiosk in der Mittagspause, in der Kneipe am Abend oder in den heimischen 4 Wänden beim Grillen mit Freunden. Im Moment hört man überall genau einen Satz:

Ich glaube nicht, das Deutschland überhaupt ins Viertelfinale kommt“ oder gerne kommt da auch sowas wie „Deutschland wird wie immer schlecht spielen aber weit kommen und am Ende doch verlieren.“.

Diese Aussagen kommen aber nicht etwa von den sportlichen Konkurrenten wie Österreicher, Schweizer, Polen oder Türken, nein, solche Sachen kommen natürlich von den eingefleischten, selbsternannten landeigenen „Die-müssen-es-ja-wissen“ Fußballprofis. Es erinnert mich ein wenig an die WM 2006, da hat auch niemand wirklich daran geglaubt, dass Deutschland sogar bis ins Halbfinale kommt.

Wir sollten uns ein Beispiel an unseren unmittelbaren Nachbarn nehmen, in Polen ist schon seit ca. 2 Wochen das Fußballfieber ausgebrochen, mittlerweile schießen die Zeitungen mal wieder mit gewohnt scharfen Illustrationen gegen uns, bzw. gegen „unsere Jungs“. Wo bleibt der Gegenschlag? Sogar in der Schweiz, die ja eigentlich eher als Fußballmüde gelten, entfacht das Fußballfeuer (poetisch versteht sich).

Ist der deutsche tatsächlich von Natur aus so pessimistisch und traut sich nix zu? Ausgelacht werde ich, wenn ich mal kurz einwerfe, dass ich schon glaube, dass Deutschland weit kommt, wenn nicht sogar an die europäische Spitze. Aber zum Glück bin ich ja eine Frau und darf sowas in aller Öffentlichkeit bekannt geben ohne den gesellschaftlichen Ruin befürchten zu müssen :)

Mehr Selbstvertrauen. Deutschland wird Europameister, da bin ich fest von überzeugt.


2 Antworten auf “Glaube versetzt Berge”


  1. 1 abk 05. Juni 2008 um 17:12 Uhr

    also beim mir ist der glaube an den titel vor einem und während des turniers immer vorhanden! wer soll denn sonst gewinnen! hehe

  2. 2 Spielmacher 05. Juni 2008 um 18:53 Uhr

    Ich glaube auch dran. Auch wenn ich es in allen Tippspielen anders tippe.

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