Na was denn nun? Lehmann nicht nach Dortmund

Das kommt davon, wenn man einen Wechsel verkündet, ohne live dabei zu sein, wie die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt wird.

Der Torhüter der deutschen Nationalmannschaft, Jens Lehmann, wird nicht zum Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund wechseln. […] „Obwohl es eine sehr reizvolle Aufgabe gewesen wäre, wieder für Borussia Dortmund in der Bundesliga zu spielen, habe ich mich aus privaten Gründen gegen diesen Schritt entschieden.“ […] Ebenfalls Verständnis zeigte [neben Joachim Löw] Torwarttrainer Andreas Köpke: „Wir hätten ihn gerne in Dortmund gehabt, weil er dann regelmäßig gespielt hätte. Er hat uns am heutigen Freitag seine Gründe erläutert und wir haben sie akzeptiert. Unabhängig von seiner Situation setzen wir auf Jens Lehmann, werden aber die weiter Entwicklung aufmerksam beobachten.“ [Quelle]

Da kann ich also meine geäußerte Kritik wieder zurück in den Keller schicken, mir aufgrund des vorschnell veröffentlichten Beitrags auf die Finger schlagen („Mach das nie wieder! Warte ab, bis es bestätigt ist! Höre nie wieder auf Michael Zorc und Sport1!“) und Herrn Lehmann dazu gratulieren, dass er sich richtig entschieden hat, nicht in die Bundesliga zurückzukehren. Wenn auch aus privaten (und nicht sportlichen) Gründen.

Dass er nun überhaupt nicht wechselt, ist damit aber nicht gesagt. Mich würde wundern, wenn noch kein Verantwortlicher von den Tottenham Hotspurs bei Lehmann angerufen hat, die ja in Paul Robinson Englands (ehemalige) Nummer Eins im Kasten haben. Tottenhams Coach Juan Ramos sucht Medienberichten zufolge [via] händeringend nach einem fähigen Ballfänger.

Und überhaupt: Jedes Team, das einen englischen Nationaltorwart in ihrem Kader hat, ist ständig auf der Suche nach einem richtigen Torhüter. Da geht also noch was für unseren Jensi.


2 Antworten auf “Na was denn nun? Lehmann nicht nach Dortmund”


  1. 1 Hanse 12. Januar 2008 um 10:03 Uhr

    äh… warum sollte Lehmann nach Tottenham gehen, denn ihr schreibt doch selbst, dass

    händeringend nach einem fähigen Ballfänger.

    Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

  2. 2 Spielmacher 12. Januar 2008 um 16:53 Uhr

    Da sage ich mal: Nein.

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