Archiv für Januar 2008

Schmäh gegen Schweiss

Am 6. Februar – dem super wednesday quasi – werden zwei mehr oder weniger deutschsprachige Mannschaften probieren, wie sie am 16. Juni im letzten Gruppenspiel gegeneinander fußballern. Österreich und Deutschland testspielen, und damit im Anschluss niemand sagen kann, er oder sie hätte es nicht schon vorher gewusst, wollen wir rechtsaußen gerne von euch wissen, welches Endergebnis ihr denn so vermutet. Gibt es eine klare Wahl, erleichterte uns es die Arbeit, schließlich könnten wir das Fazit so schon vor dem Spiel schreiben. Exotische Ergebnisse müssen allerdings selbst erstellt werden, wir können nicht jede Art von Kantersieg vorgeben.

Icherl macherl einerl Blickerl innerl Lexikonerl

Diese hochsprachlichen Besonderheiten sind als Standardvarietät durch das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte Österreichische Wörterbuch staatlich normiert …

Reden wir über Sprache. Der Österreicher an sich ist nicht unsportlich, nennt er eine Parlamentsfraktion doch Klub, eine Fraktionsvorsitzende ist demnach eine Klubobfrau. Praktisch, kann man sie auf dem Boulevard bei Misserfolg doch fix als Klofrau beschimpfen. Auch scheint man der Erotik nicht abgeneigt, wenn man statt Akte den schlichtschönen Akt benutzt. Es heißt dort vernünftigerweise Kindergarten und Lehrling, weil viel natürlicher. Prima finde ich noch Eiskasten statt Kühlschrank.

In puncto Fußballsprech haben wir uns sagen lassen, dass hands, corner, penalty und offside nicht selten vorkommen, ansonsten die Wuchtl für Gurkerln, Ferserln und Gaberln be- und missbraucht wird. Logisch finde ich es, den bekannten Ballrechtsvorbeispielerlinksvorbei-Trick ganz pragmatisch Eisenbahner zu titulieren. Und, Jürgen Joachim Urs Siegenlöwmann, eat this: Scheiberlspiel ist tausendmal schöner als onetouchfußball.

Abschließend noch einmal das Lexikon:

… einige dieser Ausdrücke sind sogar durch Verträge mit der EU geschützt.

Radio Gaga

Die EURO 08 bekommt ihren eigenen Radiosender! Zwischen dem 1. und 30. Juni wird es in den vier schweizer Spielorten Zürich, Bern, Genf und Basel täglich „Musik, Informationen und Unterhaltung rund um die EURO 2008″ geben. Es wird dreisprachig gesendet, um einen möglichst großen Teil der Fans erreichen zu können.

Das Projekt geht unter dem Namen „The Rhythm of Football“ an den Start und wird auf einer noch nicht bekannten UWK-Frequenz ausgestrahlt werden.

[via]

Kurz und bündig #3

Für Hickersberger ist der Vergleich mit dem Erzrivalen eine besondere Partie, ist es doch sein 50. Spiel als Nationaltrainer und sein erstes gegen Deutschland.

Hickersbergers 18 für das Testspiel gegen Deutschland

Neben dem schmerzhaften Ausfall des zentralen Mittelfeldspielers Torsten Frings (Innenbandriss) sind ein Großteil der Nationalspieler entweder verletzt, in der Reha oder in ihren Vereinen nur Reservisten.

Löw hat Probleme, 18 gesunde Spieler für das Österreich-Spiel zu finden

„Ich will zur EM. Dieser Gedanke hat mich in der Reha immer wieder angetrieben.“

Robert Huth meldet sich zurück

Neuigkeiten von der deutschen Nationalmannschaft

Jens Lehmann ist Der Familienmensch
Philipp Lahm ist Der Eisbrecher via
Gonzalo Castro ist Der Homepagelose
Tim Borowski ist Der Ersetzbare
Michael Ballack ist Der Lackball (da hätte man auch eine Seife in der Badewann interviewen können)
Lukas Podolski ist Der Wackelkandidat
Joachim Löw ist Der Erklärbär
Andy Köpke ist Der Stadionführer